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Diese 32 qm große Einzimmerwohnung  befindet sich in der 1957 errichteten Unité d’habitation, die  Le Corbusier in Rahmen der damaligen Berliner Internationalen Bauausstellung schuf.

Nach Anforderung seiner Besitzerin sollte die Wohnung als multifunktionaler Raum konzipiert werden, um eine gleichzeitige Nutzung als Wohnraum und Arbeitsraum zu ermöglichen.

Im puristischen Rahmen der Le Corbusier Zelle wird ein  überdimensioniertes Möbel gesetzt: eine Art Architektur in der Architektur. Bad, Küche und Schränke verschwinden in der vertikal modulierten Oberfläche des Möbels.  Trotz ihrer hermetischen Anordnung  werden alle Räume natürlich belichtet. Ein durchlässiges und von beiden Seiten nutzbares Regalelement trennt die Küche vom Wohnzimmer ab. Das Licht wird somit ins Innere der Wohnung geleitet und durch eine diffundierende Glasscheibe bis in das Badezimmer.

Um eine maximale Raumfläche zu erreichen, ist das Bett als mobiles Element konzipiert, das zugleich als Sofa dienen oder auch - unterhalb des Küchenpodests -  komplett verschwinden kann.

Die Farbgestaltung bezieht sich mit dem abwechselnden Einsatz von  Zinnoberrottönen (abgeleitet von der Farbgebung der Loggia) und dem Blaugrau auf die Skala der Le Corbusier Architektur.