mandala1mandala2 mandala2a mandala3 mandala4 mandala5 mandala6 mandala7Der Ideenwettbewerb macht zur Aufgabe die Entwicklung eines Standardzimmers und einer Suite für den Neubau eines Luxus-Hotels am Leipziger Platz. Der Entwurf für das Regelzimmer setzt auf die Aufhebung der traditionellen Typologie der Hotelzelle und löst die Trennung zwischen Bad und Zimmer auf. Mit Ausnahme  einer geschlossenen, minimal gehaltenen Nasszelle ist das Zimmer nun ein Kontinuum,  in dem das Bad als Erlebnisraum in den Schlafraum einbezogen ist und von seiner spektakulären Außensicht profitiert. Eine Faltschiebetüranlage aus Kupferlackiertem MDF ermöglicht  dennoch und je nach Wunsch Intimsphäre und verhält sich im geschlossenen Zustand wie ein Leuchtkörper, der durch seine filigrane Struktur ein sinnliches und geheimnisvolles Lichtspiel in den Raum wirft. Auch für die Suite wird die Idee von Luxus überwiegend durch Raumeffekte suggeriert. Die schwierige Geometrie des Eckraumes, die in einen Spitzwinkel kulminiert, wird überführt in eine Struktur, die  Schlafraum, Nassräume und funktionelle Einrichtungen auf die eine, gemauerte Seite des Raumes bringt, und damit die Fensterfront komplett frei lässt für den Empfang und den Livingroom. Ein von der Decke hängender Kamin aus Kupfer betont Gastlich- und Gemütlichkeit in dieser Ecke,  die damit räumliche Priorität gewinnt als Zentrum der Wohnlandschaft und Sichtachse für den Schlafraum.

Team: Sabrina Rossetto, Zorana Konopek